Wer sind die „Irshad Patrols“, im Iran auch als Moralpolizei bekannt, was sind ihre Aufgaben?


Letzte Woche waren die Bilder der 22-jährigen Mahsa Amini, die wegen Nichteinhaltung der Kopftuchregeln inhaftiert wurde, auf der Tagesordnung der Welt. Kurz nach diesem Vorfall wurde bekannt, dass Amini an den Folgen der Folter starb, und Frauen im Iran begannen, gegen das Regime zu protestieren. Was ist also diese Einheit, auch bekannt als „Moralpolizei“, die im Zentrum der Ereignisse steht, und wen greift sie ein? Schauen wir uns gemeinsam die Details an.

Die Echos von Mahsa Amini, die wegen angeblicher Nichteinhaltung der Kopftuchregeln im Iran inhaftiert war, wurden zu Tode geprügelt.

Viele Institutionen auf der ganzen Welt, insbesondere Amnesty International, verurteilten dieses Ereignis und forderten eine detaillierte Untersuchung von Aminis Tod. Die junge Frau erkrankte und wurde kurz nach ihrer Festnahme ins Krankenhaus gebracht. Sein Tod im Krankenhaus lenkte die Aufmerksamkeit der „Moralpolizei“.

Die als Gaşt-e Erşad (İrshad-Patrouille) bekannte Einheit kann Menschen in Angelegenheiten wie Kleidung und Moral stören.

Irshad-Patrouillen operieren in allen Regionen des Iran. Bei der Polizei handelt es sich in der Regel um Männer mit Bart oder Frauen mit Schleier, die vorschriftsmäßig verschleiert sind. Irshad-Patrouillen haben sehr weitreichende Befugnisse und können jederzeit von überall aus aufbrechen. Der Zweck der Polizei ist es, Menschen zu warnen, deren Kleidung, Kleidung und Verhalten „im Widerspruch zum Islam“ stehen. Die Polizei kann die Personen, die sie warnen, dazu bringen, ein Papier zu unterschreiben, dass „es nicht wieder vorkommen wird“. Einige Leute können mit einer Geldstrafe belegt werden. Wenn sich jemand dieser Polizei widersetzt, wird er nach seiner Festnahme an das Gericht verwiesen. Manchmal werden Frauenkleider zerrissen und Frauen mit einem schmutzigen schwarzen Laken nach Hause geschickt.

Der Vorfall mit Mahsa Amini im Iran ist nicht der erste und wird den Bildern zufolge nicht der letzte sein.

Moralpolizei

Denn Situationen wie den Amini-Vorfall gab es schon öfter. Unzählige Menschen wurden verhaftet und natürlich Tausende von Menschen gezwungen, ihr Land zu verlassen, nur weil sie in Bezug auf Kleidung, Kleidung und Verhalten nicht dem Islam entsprachen.

Nach der iranischen Revolution begannen Eingriffe in den Lebensstil der Menschen. Irshad-Patrouillen wurden jedoch 2005 institutionalisiert.

Moralpolizei

Der iranische Journalist Dr. Nach Angaben von Savash Porgham heißt diese Einheit mit bürgerlichem Namen „Polizei der moralischen Sicherheit“. Ihr Hauptzweck ist es, „die Sicherheit des sozialen Lebens zu erhöhen“. Laut Porgham patrouillieren diese Einheiten mit einem Team von mindestens 3 Personen. Andererseits werden die Polizisten, die in die Einheit aufgenommen werden sollen, unter den Radikalsten ausgewählt.

Das Hauptziel der Moralpolizei ist es, Frauen unter Kontrolle zu halten, indem sie Frauen im sozialen Leben befrieden.

Moralpolizei

Die Verwaltung im Iran mischt sich nicht nur in die Bekleidung iranischer Staatsbürger ein, sondern auch von Ausländern, die als Gäste ins Land kommen. Vor allem Frauen müssen ein Kopftuch tragen. Andererseits behaupten viele Theologen, dass es im Islam kein erzwungenes Schließen oder Öffnen gibt. Zum Beispiel sagte der Theologe Caner Taslaman: „Es gibt keine religiöse Strafe dafür, dass man als religiöse Regel einer Frau oder einem Mann verschlossen ist. Das ist keine Religionsregel und es ist sehr klar.“ Im Iran wird jedoch nach wie vor aus Gründen der „Religion“ in die Lebensweise von Männern und Frauen eingegriffen.

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Quelle: eines 2

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