Was hat es mit den strengen Bestattungsvorschriften in Deutschland auf sich?


FriedWald Wald

Deutsche Familien haben die Möglichkeit, die Leichen ihrer Angehörigen auf dem als FriedWald bekannten Friedhofswald in Berlin, Deutschland, zu verstreuen. Frank Hönsch/Getty Images

Die hohen Kosten für die erforderliche Beerdigung (zwischen 5.000 Euro und 15.000 Euro oder etwa 4.900 bis 14.800 US-Dollar) und der Wunsch, Begräbnisse an bevorzugten Orten zu verbreiten, veranlassen einige deutsche Bürger, die Leichen ihrer Angehörigen in einer relativ neuen Praxis namens „Leichentourismus“ oder „Einäscherungstourismus“.

In Ländern wie der Schweiz und den Niederlanden sind Ascheverteilungs- oder Bestattungsvorschriften viel flexibler. Da Privatpersonen in Deutschland mit Einäscherungen nicht umgehen können, wird es immer beliebter, die Leichen ihrer Lieben in ein Land zu schicken, wo sie eingeäschert und ihren Familien zurückgegeben werden, wo sie die Einäscherungen nach Belieben verteilen können.

Eine der einzigen Möglichkeiten, die Familien haben, Cremains in Deutschland zu verbreiten, ist a Bestattung auf See. Mit einer biologisch abbaubaren Urne und nur an ganz bestimmten Orten in der Ost- und Nordsee können die Cremains verbreitet werden. In jüngerer Zeit können Familien jedoch wählen, ob die Asche in Wäldern verstreut werden soll oder nicht an den Wurzeln eines Baumes gepflanzt und erinnert mit einer Gedenktafel am Baumstamm, wie in Berlin Friedhof FriedWald.

Viele Familien und Kommunen fordern das von der Bundesregierung ihre strengen Vorschriften verlassen zu Dingen wie Transport und Architektur und ermöglichen Familien endlich, das Leben ihrer Lieben auf sinnvolle und heilende Weise zu trauern und zu feiern.

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